1 Überblick
Stand: 16.04.2026
| Format: | Der Doppelmaster ist ein bilaterales Abkommen (kein eigener Studiengang) zwischen den Universitäten Mainz (JGU) und der Université Bourgogne Europe (UBE), das von den Abteilungen Internationales und Studium und Lehre geprüft, vom Fachbereichsrat verabschiedet und vom Präsidenten unterschrieben wurde. Es gelten die Prüfungsord-nungen der jeweiligen Studiengänge, für die sich die Studierenden einschreiben. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie je ein Zeugnis aus Germersheim und aus Dijon. |
| Umfang: | insgesamt 6 Studienplätze für Interessierte beider Institutionen |
| Zielgruppe: | Studierende der UBE mit Französisch als Grundsprache und Deutsch als eine der Fremdsprachen Studierende der JGU mit Deutsch als Grundsprache und Französisch als eine der Fremdsprachen |
| Platzvergabe: | Auswahlverfahren an der jeweiligen entsendenden Universität zuständig in Germersheim: das Fach Französisch (Herr Nazarov, Herr Schreiber) |
| Zeitrahmen: | Regelstudienzeit von vier Semestern jedes Wintersemester: an der UBE (gemäß den Anforderungen der dort geltenden Studien- und Prüfungsordnung) jedes Sommersemester: am FTSK (einschließlich Masterarbeit) |
| Förderung: | Für die Dauer des Aufenthalts an der UBE kann eine Förderung durch ERASMUS beantragt werden. |
| Einschreibung: | Die deutschen und französischen Studierenden sind als reguläre Studierende im MA Translation in Germersheim und im MA Traduction multimédia (T2M) in Dijon eingeschrieben. Die Einschreibung der französischen Studierenden erfolgt jeweils zum Sommersemester im Rahmen der ersten Präsenzphase am FTSK. Für die beiden Auslandssemester ist eine gegenseitige Anrechnung vereinbart. Die Studierenden müssen während der gesamten Zeit an beiden Universitäten eingeschrieben sein. |
| Schwerpunkte: | Problemlos wählbar sind die Studienschwerpunkte „Fachübersetzen“, „Literatur, Medien und Kultur“ sowie „individuelles Profil“. Die anderen Schwerpunkte sind nicht zu empfehlen, da das entsprechende Angebot in Frankreich fehlt und alles in Germersheim belegt werden müsste. Wer einen anderen Studienschwerpunkt wählt, muss damit rechnen, dass sich diese Entscheidung studienzeitverlängernd auswirkt. |
| Beratung: | Die Studierenden aus Dijon werden zum Studienangebot in Germersheim im Fach beraten, können aber prinzipiell wie auch reguläre Studierende alles wählen. |
| Start: | Wintersemester 2019/20 |
2 Bewerbungsprozess
| Schritte für Interessierte aus Dijon | |
| zum WiSe | Bewerbung in Dijon: Interessierte von französischer Seite bewerben sich für den Masterstudiengang Traduction multimédia in Dijon. |
| zum WiSe | Auswahlverfahren: Die Auswahl der Kandidat*innen erfolgt im Rahmen einer mündlichen Eingangsprüfung, an der Vertreter*innen beider Partneruniversitäten beteiligt sind. |
| 01.10.-01.03. | Bewerbung am FTSK Die an der Université Bourgogne Europe für den Doppelabschluss ausgewählten Kandidat*innen bewerben sich wie alle anderen Bewerber*innen für den MA Translation über das Onlineportal des FTSK (ins 2. Fachsemester). Sie müssen keine Anerkennungsurkunde einreichen; als Sprachnachweis reicht die Bestätigung, dass sie für den Doppelmaster ausgewählt wurden. Die Bewerbung erfolgt für das Sommersemester. |
| ? | Weitergabe Ergebnisse: Das Fach Französisch schickt eine Liste mit den für den Doppelmaster ausgewählten Personen an das StudSek mit Nachname, Vorname, Adresse und Mailadresse. |
| ab Oktober | Zulassungsbescheid: Das StudSek stellt den Zulassungsbescheid für die ausgewählten Bewerber*innen online. |
| ab November | Annahme und Aktualisierung: Bewerber*innen nehmen ihren Platz an und erledigen alles für die Immatrikulation (oder sagen ab). |
| ab Mitte Januar | Immatrikulation: Das StudSek schreibt die erfolgreichen Bewerber*innen regulär in den MA Translation ein (ins 2. Fachsemester). Für sie fällt weder eine Studiengebühr noch der Semesterbeitrag an. |
| Anfang Juli / Anfang Januar | Rückmeldung für das nächste Semester: Da die Doppelmaster-Studierenden keinen Semesterbeitrag zahlen, muss das StudSek jedes Semester beim Fach Französisch anfragen, wer rückgemeldet werden kann bzw. ob es Abbrecher*innen gibt (die Studierenden müssen alle für ihr 2., 3. und 4. Fachsemester am FTSK eingeschrieben sein). |
| Schritte für Interessierte am FTSK | |
| 1. April bis 1. Septem-ber | Bewerbungsphase: Interessierte für den Doppelabschluss bewerben sich für den MA Translation über das Onlineportal. Die Bewerbung erfolgt für das Wintersemester. Voraussetzung für den Doppelmaster ist die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen zum regulären MAT. Eine Teilnahme am Doppelmaster seitens des FTSK ist nur für Studierende mit Grundsprache Deutsch möglich. Über einen Infoblock im Bewerbungsportal erhalten alle Bewerber*innen die Info zu den Doppelabschlüssen. |
| ab April | Direktzulassung und formale Ablehnung, Versand Bescheide Das StudSek stellt Zulassungen für den „normalen“ MA Translation oder Ablehnungen aus. |
| ab April | Interesse Doppelmaster: Interessierte für den Doppelmaster kontaktieren das Fach Französisch und melden sich für die Auswahlgespräche an. |
| Anfang Juni | Die Prüfungen finden statt. |
| Anfang Juni | Das Fach Französisch benachrichtigt alle Teilnehmer*innen über das Ergebnis des Auswahlgesprächs: Erfolgreiche Bewerber*innen erhalten vom Fach eine Zusage per Mail mit einer Annahmefrist, damit ggf. Nachrücker*innen berücksichtigt werden können. Kandidat*innen für die Nachrückliste erhalten vom Fach eine Benachrichtigung per Mail, dass sie nur dann einen Platz erhalten, falls ein*e andere*r Bewerber*in auf den Platz verzichtet. Nicht erfolgreiche Bewerber*innen erhalten vom Fach eine einfache Absage per E-Mail. |
| Ab Juni | Die Benachrichtigten nehmen ihren Platz an oder sagen ab; ggf. werden Nachrücker*innen kontaktiert und nehmen ihren Platz an. Absagen im StudSek leitet das StudSek ans Fach Französisch weiter und umgekehrt. |
| Juli | Das Fach Französisch gibt die Liste der erfolgreichen Kandidat*innen an das StudSek weiter. |
| ab August | Das StudSek schreibt die erfolgreichen Bewerber*innen regulär in den MA Translation ein. |
Kontakt
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. Michael Schreiber
